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Es gibt viele Gründe, warum man auf Mallorca Urlaub macht. Einer davon ist die abwechslungsreiche Auswahl an Stränden und Buchten. Diese Insel ist der ideale Ort für Ihren Urlaub. An manchen Orten finden Sie Abwechslung und an anderen, Besinnlichkeit und Ruhe. Wer schon einmal auf der Insel Urlaub machen durfte, wird begeistert sein und wieder kommen, oder abgeschreckt durch den Partytourismus die Insel zukünftig meiden. Besucher, die die Insel häufiger besuchen, erfreuen sich an den traumhaften Landschaften auf der 3640 qkm großen Insel. Wer nicht auf Party steht, kommt natürlich auch auf seine Kosten um einen ruhigen und erholsamen Urlaub zu verbringen.

 

Halbinsel Formentor (Mallorca, , 384 ü. N.N.)

 

 

 


Mallorca Kirche
Mallorca hat eben mehr zu bieten als nur Badespaß. Wanderer finden entlang der Nordküste den fast fünfzehn Kilometer breiten Gebirgszug der Serra de Tramuntana. Das Gebirge ist vom Kap Formentor in Pollenca bis zum Kap Sa Mola in Andratx an die 90 km lang. Auf den höchsten Erhebungen fällt im Durschnitt an 14 Tagen im Jahr Schnee!.
Die höchste Erhebung ist der
Puig Majormit 1445 m.
Das Gebirge erscheint um so höher, da das umliegende flache Land fast auf höhe des Meeresspiegels liegt.
Es wird durch viele Wanderwege durchkreuzt, die herrliche Ausblicke bereithalten. Mit etwas Glück können Sie einen Seeadler oder Seehabicht beim Beute Machen beobachten. Ebenso Marder, Beutelratten und Wiesel. Es gibt viel zu entdecken auf Mallorca.

Mallorca bietet auf recht kleinem Raum eine ungeahnte Vielfalt an Landschaft, Ruhe und ebenso pulsierenden Lebens. Die touristischen Hochburgen
werden sicherlich von den nach Ruhe und Abgeschiedenheit suchenden Besuchern gemieden.
StrandÄltere Menschen finden hier genau so ihren Urlaubsort wie Familien mit Kindern oder der nach Party lechzenden Jugend.
Ein Besuch der Stadt Palma de Mallorca ist dabei besonders zu empfehlen.
Ganz gleich ob Sie in einem Hotel, Ferienwohnungen, Ferienhäuser oder in einer Finca ihren Urlaub verbringen.
So oder so. Mallorca bleibt weiterhin ein beliebtes Reiseziel. Wie wär's mit einer Reise?


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Logo Die Geographie Mallorcas

 


Karte

 

Mallorca ist mit 3640 qkm die größte Baleareninsel im westlichen Mittelmeer. Das sehr angenehme Klima und die wunderschöne Landschaft, die Mallorca wirklich zu bieten hat, machen die Insel zu einem der beliebtesten Reiseziele in Europa.


Zur Karte


 







Im Jahr besuchen 8 Millionen Urlauber, die zu Spanien gehörende Insel.
Im Inselinneren finden Sie felsige Gebirgslandschaften, die viele auf der Insel gar nicht vermuten.
Im Gebirge (Serra Tramuntana) im Nordwesten steht der höchste Berg Mallorcas. Der Puig Major (1445m).

Die Serra Tramuntana bedeckt eine Fläche von 1067 qkm. Der Gebirgszug erstreckt sich über eine Länge von 90 km und nimmt den gesamten West-und Nordwestteil Mallorcas ein.

Die wilde und schöne Landschaft ist fast überwiegend noch in der ursprünglichen Vegetation.


Frühling auf Mallorca


Einer der seltensten Greifvögel, der Mönchsgeier,
ist dort mit etwas Glück noch zu sehen.
Im Osten der Insel ist die leicht bergige Landschaft Es Pla,
die im Zentrum Mallorcas von kleineren Höhenzügen unterbrochen wird.
Dort finden Sie Kloster und Wallfahrtskirchen auf den
markantesten Hügeln.









 
 
Im Südosten der Insel reicht die Ebene bis zur Küste.

Die Hafenstädte Porto Petro und Cala Ratjada liegen da schon mehr in einer anderen Gebirgsregion. Der Serra de Lievant. Die Serra de Lievant kann zwar mit den anderen Gebirgen nicht ganz mithalten, kommt aber auch in ihren höchsten Erhebungen auch auf 500m. Das in unmittelbarer Küstennähe.

Torso
 


Im leicht gebirgigen Südwesten, der zu den beliebtesten Gegenden der Sonnenanbeter gehört, findet man nicht nur kilometerlange Strände, sondern auch eine gute Infrastruktur.

Allerdings gerät dieses Wachstum langsam aus den Fugen.
Große Immobilienfirmen kaufen an diesen beliebten Orten immer weiter ein.

Das könnte bedeuten das von den schönen Stränden auf lange Sicht nicht viel übrig bleiben wird und der Massentourismus sich noch verstärken könnte.


Mehr als 600000 Menschen leben zurzeit auf der Insel, die so groß ist wie eines der kleineren Bundesländer in Deutschland. In der Saison kommen aber noch viele Gastarbeiter, vornehmlich aus Spanien dazu.
Allein 400000 Menschen leben in der Region Palma de Mallorca.
Die Gebirgsregionen dagegen sind nur dünn besiedelt.

Die Insel ist 161 km Valencia, 248 km von Barcelona und 315 km von Algier entfernt.


Ein Drittel der Einnahmen der Insel resultieren aus dem Tourismusgewerbe.

 

 

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LogokleinDie Geschichte Mallorcas  Banyalbufar

 


Die Geschichte der Insel Mallorca ist sehr alt.

Die ersten Menschen, die Mallorca besiedelten waren Völker aus dem Mittelmeerraum.
Man nimmt an, dass die ersten Menschen 4000 v. Chr. von der Iberischen Halbinsel oder dem heutigen Südfrankreich übersiedelten.
Die vielen Höhlen waren eine willkommene Behausung.
 
 

 

Fundstücke wie Feuersteinspitzen, Knochensplitter und andere menschliche Überreste wurden in den Höhlen Son Matge und Muleta entdeckt. Man vermutet die Funde reichen in die Jahre 4000 bis 2000 v. Chr. zurück.

Diesen Zeitraum nennt man auf Mallorca vorkeramische Zeit oder Archaikum.

 

 

In der Zeit 1500 bis 1300 v. Christus wurden erstmals dickwandige Bauten errichtet. Diese wurden Nevates genannt.

 


 

Ab 1300 v. Chr.: Die Reste von mehr als 200 (z.T. befestigten) Dörfern bezeugen die jahrhundertelange Talaiokultur.

 


Ab 654 v. Chr.: Karthago kontrolliert den Handel im westlichen Mittelmeer und gründet Niederlassungen auf Eivissa (Ibiza). Gefürchtete mallorquinische Steinschleuderer "verdienen" ihr Geld als Söldner oder gar als Piraten. Griechenland bemüht sich ebenfalls um Einfluss auf Mallorca.

 


 

Im Jahre 123 v. Chr. landet der römische Feldherr Quintus Caecilius Metallus an der Bucht von Alcudia und besetzt daraufhin die Insel. Die nachfolgenden Siedler gründeten die Städte Pollentia (beim heutigen Alcudia) und die heute allseits bekannte Stadt namens Palma.

Wie überall, wo Römer landeten oder besetzten, brachten sie ihren noblen Lebensstil und auch ihre lateinische Amtssprache gleich mit. Sie pflanzten Ölbäume, Weizen und Weinstöcke. Sie bauten die ersten Straßen auf Mallorca und betrieben fortan einen Exporthandel.

 


 

Ab dem 3. Jhd. setzte sich langsam das Christentum durch.

 

 


Um 200 erste Spuren des Christentums auf Mallorca

 

 


 

Um 456 erobern die Vandalen das römische Mallorca. Die Sozial- und Wirtschaftsstrukturen werden zwar erhalten aber sie setzen mit grausamer gewallt den Arianismus ( die theologische Lehre von Arius) durch.

 


534 besiegte Byzanz die Vandalen und gliederte die Insel in das Oströmische Reich ein.

 


 

Im Jahre 707 überfallen die Araber Mallorca. Die Insel wird zwar nicht okkupiert aber des Öfteren von maurischen Piraten heimgesucht.

 


902 : Die Araber, die seit 711 fast ganz Spanien unterworfen haben, besetzen nun auch Mallorca. Sie bauen das in Alcudia umbenannte Pollentia wieder auf. Die Stadt Palma, die sie Medina Mayurca nennen, erhält Wehranlagen. 80000 Einwohner zählt die Stadt bereits.

In den folgenden 300 Jahren führt die orientalische Kultur zu einer neuen Blüte des Landes. Plantagen entstehen und die künstliche Bewässerung wird vorangetrieben. Mallorca wird zu einem großen Umschlagplatz für Edelmetalle, Gewürze, Baustoffe und Sklaven. Italiener und Provinzialen errichten Handelsvertretungen. Einige Orts- und Hofnamen die mit al-, ban- oder bini beginnen erinnern daran.

 


1115 : Weil die Araber die Piraterie verstärken, unternehmen die Seemächte Pisa und Genua eine Strafexpedition. 30.000 Soldaten plündern Medina Mayurca, befreien die christlichen Sklaven und verschleppen tausende Mallorquiner. Der Dom von Pisa wird durch die Kriegsbeute ermöglicht.

 


1202 besetzen nordafrikanische Almohaden die Insel. Es kommt zu einer kurzen Blütezeit.

 


1229 erobern spanische Christen Mallorca. Am 1. September bricht König Jaume l. (1213-1276) mit 300 Rittern, 13.000 Soldaten und 160 Schiffen vom spanischen Festland auf und landet, nach zwei dramatischen Stürmen, 12 Tage später bei Santa Ponca. Am 31. Dezember fällt die Hauptstadt Medina Mayurca. Nach der Verfolgung aller Araber, die sich nicht taufen lassen, beginnt der Bau der Kathedrale von Palma auf den Grundmauern der zerstörten Moschee. Das Grundeigentum wird unter Mitstreitern aufgeteilt. Dies legt den Grundstein für den großbäuerlichen Privatbesitz, der im Wesentlichen bis heute besteht.

 

Kathedrale in Palme de Mallorca

 


1276 : Der jünger Sohn des Eroberers, Jaume ll., erbt die Balearen zusammen mit Sardinien, Montpellier und dem Roussillon. Er gründet das Königreich Mallorca. Mallorca blüht infolgedessen wirtschaftlich und kulturell auf. Palma wird zu einer der wichtigsten Handelsstädte im Mittelmeerraum. Die katalanische Literatursprache wird etabliert.

 


1343 besetzt Pere lll. von Arago die Insel. Jaume lll. flüchtet und versucht vergeblich die Insel zurückzuerobern. 1349 fällt er in der Schlacht von Llucmajor. Ein Drittel der Bevölkerung stirbt an der Pest. Blutige Aufstände sind die Folge.

 


1501 entsteht durch die Heirat Isabellas von Kastilien mit Ferdinand ll. von Arago ein spanisches Großreich, indem Mallorca kaum mehr eine Rolle spielt. Seeräuber terrorisieren die Küstengebiete. Erst ab 1571, nach der Zerstörung der türkischen Flotte in der Seeschlacht von Lepanto, wird die Bedrohung durch Piraten geringer.

 


1702 : Im spanischen Erbfolgekrieg setzt Mallorca wie Katalonien auf die Habsburger und verliert. Der siegreiche Bourbone Phillip V. schafft alle verbliebenen Verwaltungsorgane ab und verbietet die katalanische Sprache. Epidemien und Landflucht verhindern eine wirtschaftliche Erholung. Auch die Vernichtung sämtlicher Weinstöcke durch die Reblaus ende des 19. Jhd. bedeutete einen schweren Schlag für die Insel. Bis in die 1940 iger Jahre ist Mallorca ein Auswanderungsland. Viele suchen ihr Glück in Frankreich.

 


Ab 1835 kommen erstmals ausländische Gäste nach Mallorca. 1838 kommt Frédéric Chopin mit seiner Gefährtin George Sand. "Winter auf Mallorca" entsteht. 1867 begründet der österreichische Erzherzog Ludwig Salvator seine Liebe zu den Balearen. 1901 eröffnet das erste Hotel in Palma seine Pforten. 1905 wird der mallorquinische Fremdenverkehrsverband eröffnet.



Ab dem Jahr 1914, während der beiden großen Weltkriege bleibt Spanien neutral und damit vom Krieg weitgehend verschont. Dadurch aber wird der legendäre "Schmuggelkönig" Joan March noch reicher und kommt zu großen Gewinnen. Während des spanischen Bürgerkrieges finanziert March die Aktionen General Francos. Die Kämpfe zwischen Republikanern und Faschisten sind auf Mallorca nur kurz, leider mit hohen Opferzahlen. In den Jahren der Diktatur ist Mallorqui sowie alle Regionalsprachen verboten. Die Eigenständigkeit Mallorcas wird dadurch am Beginn des touristischen Aufschwungs kaum wahrgenommen.



 

1935 : Bessere Fährverbindungen bringen immer mehr Gäste nach Mallorca. An der Bucht von Palma und an der Cala d'Or entstehen die ersten Hotelsiedlungen. Die Statistik berichtet von fast 50.000 Übernachtungen.

 


Im Jahre 1950 landen die ersten Chartermaschinen auf Mallorca.

 


Valldemossa

Um 1955 beginnt der große Nachkriegstourismus. "Tour-Operators" nennt sich die Vorgehensweise. Billige Urlaubsreisen, samt Flug und Unterkunft organisieren, wird zum großen Erfolg. Die wirtschaftliche Erholung Europas nach dem Zweiten Weltkrieg und die rasante Entwicklung im Flugzeugbau führen zu einer rasch wachsenden Freizeitindustrie und zu einem ungehemmten Bauboom in den Küstenregionen. Die einst ärmliche Insel beginnt ihren Aufschwung.

 


1961 wird der Flughafen Son Sant Joan bei Palma eröffnet. Er zählt gleich im ersten Betriebsjahr mehr als eine Million Passagiere.

 


1975, nach dem Tod Francos leitet sein Nachfolger, der auch auf Mallorca hochverehrte König Juan Carlos l. den Übergang zur Demokratie ein.

 


Im Jahre 1979 finden die ersten freien Wahlen statt. Gleichzeitig ist das die Geburtsstunde der Umweltschützer. Junge Menschen aus Palma protestieren mit Luftmatratzen und Schlauchbooten gegen die Verbauung der Insel Dragonera bei Sant Elm mit Erfolg.

 


1983 erlangen die Balearen Autonomiestatus, mit dem auch eine "Wiedergeburt" der eigenständigen Kultur und Sprache Mallorcas einhergeht. Català (Katalanisch) steht seither als offizielle Landessprache gleichberechtigt neben dem hochspanischen Castellano. Diese wird aber immer mehr verdrängt. Praktisch alle Straßenschilder sind bereits ausgewechselt ( und damit auch so mancher Name der an die Francozeit erinnert). Viele Landkarten zeigen nur noch die mallorquinischen Ortsnamen. (Z.B. Sa Pobla statt La Puebla) nur Hotels und Restaurants setzten ihr Angebot meist noch in Spanisch und den Sprachen ihrer Hauptgäste auf die Prospekte und Speisekarten.

 


1997: Fertigstellung des neuen Großflughafens Son Sant Joan. 120.000 Gäste werden an Spitzentagen gezählt.

 


Ab 2000: Auf dem Höhepunkt des "Mallorcabooms" besuchen etwa 10 Millionen Touristen und davon 3,5 Millionen aus Deutschland die Urlaubsinsel Mallorca.


2003 verbringen nur mehr als 2,4 Millionen Deutsche ihren Urlaub auf der Insel. Als Grund nennt man die schlechte Wirtschaftslage in der Heimat, aber auch wegen negativer Medienberichte und der Einführung einer Ökosteuer. Gleichzeitig forciert die Inselregierung den Ausbau des öffentlichen Verkehrsnetzes. ( Der Ausbau der Bahnstrecke von Inca nach Manacor und Sa Pobla)

 


2004 erfolgt der rasche Bau neuer Autobahnen und Schnellstraßen, gegen den sich auf der Insel großer Protest regt. In der Hotellerie setzt sich endlich der Trend zu mehr Qualität durch. Wander- und Radwege werden geschaffen bzw. beschildert. Die Verantwortlichen auf Mallorca haben nun erkannt, dass ein qualitativer und familienfreundlicherer Tourismus für die Insel der nutzvollere ist.

 

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